Occupational Health and Safety Assessment Series



Zweck und Ziel


Entwickelt, um die Kundennachfrage nach einem anerkannten zertifizierbaren Arbeitsschutz Managementsystem Standard zu befriedigen
Kompatibilität mit ISO 9001 und ISO 14001
 

Anwendungsbereich

  • Etablieren eines AMS zur Beseitigung bzw. Minimierung von Risiken gegenüber AN und interessierten Parteien,
  • Einführung, Aufrechterhalten und ständige Verbesserung eines AMS,
  • Demonstration dieser Übereinstimmung nach außen,
  • Zertifizierung/Registrierung ihres AMS durch externe Organisationen oder
  • Bestimmung des eigenen Arbeitsschutzniveaus und Erklärung der Konformität mit der OHSAS 18001

Stärken der OHSAS 18001

  • Leitfaden zur Implementierung
  • hohes Niveau des Managementsystemverständnis - PDCA
  • Starke Verknüpfung mit dem allgemeinen Management
  • Betonung der Unternehmenskultur, Vorbildwirkung der Unternehmensführung,
  • ausgeprägte Information und Kommunikation, Partizipation der Mitarbeiter, Aus- und Weiterbildung
  • Unfälle werden nicht als menschliches Versagen, sondern als Fehler im Management gesehen


Aus dem BS OHSAS 18001 wird eine ISO 45001


ISO 45001 :Occupational Health and Safety Management Systems Requirements

Die Basis für die entstehende ISO 45001 bildet der aktuelle BS OHSAS 18001.
 
Geplant ist ein Anhang A, welcher als Anleitung zur Anwendung dieser internationalen Norm gestaltet ist und damit die Interpretation und Umsetzung erleichtert.

Aktuell ist bereits der 1. DIS Status erreicht und verfügbar, die endgültige Herausgabe war ursprünglich für Oktober 2016 geplant, wird sich aber auch auf das letzte Quartal 2017 verzögern.

BS OHSAS 18001



Was ändert sich von von BS OHSAS 18001 zu ISO 45001?



Die Norm befindet sich noch im Entwurfsstadium, daher sollte man mit Ankündigungen noch zurückhaltend sein. Das Ziel der Norm bleibt jedoch nach wie vor, Anforderungen für Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz-Managementsysteme zu formulieren, und somit Unternehmen zu helfen die Gesundheit und Sicherheit Ihrer Mitarbeiter zu gewährleisten.

Obwohl sich die ISO 45001 größtenteils deckungsgleich zu BS OHSAS 18001 verhält, gibt es einige Änderungen zu vermerken:

  • Die Norm wird dieselbe Struktur wie ISO 9001:2015 und ISO 14001:2015 aufweisen und sich auch derselben Terminologie bedienen. Dadurch wird die Integration von OH&S in das Gesamtmanagementsystem deutlich erleichtert.
  • Die Norm folgt dem gängigen Plan-Do-Check-Act (PDCA) Modell, welches Organisationen einen Rahmen bietet, Risiken zu minimieren. Obwohl der Fokus auf Risiken nicht neu ist, nähert sich die ISO 45001 mit dieser expliziten Hervorhebung eines risikobasierten Ansatzes an ISO 9001:2015 und ISO 14001:2015 an, welche Risiken ebenfalls als einen Startpunkt einordnen.
  • Um das Schadensrisiko zu minimieren, müssen alle Aspekte einbezogen werden, die zu langfristigen Gesundheitsfolgen und Abwesenheiten von der Arbeit führen können. Dies umfasst auch psychologische Faktoren wie Stress, die innerhalb des OH&S Rahmens gemanagt werden können.
  • Die Tatsache, dass der Standard dieselbe Struktur wie ISO 9001:2015 und ISO 14001:2015 haben wird, lässt darauf schließen, dass es einen stärkeren Fokus auf den Kontext der Organisation geben wird. Organisationen sind damit aufgefordert, Bedürfnisse und Erwartungen interessierter Parteien (allgemein bekannt als Stakeholder) zu verstehen und alle internen und externen Aspekte zu berücksichtigen, die einen Einfluss auf die Fähigkeit der Organisation haben können, ihre OH&S Ziele zu erreichen.
  • Die Nennung des Unternehmenskontexts bedingt, dass Unternehmen über die Gesundheits- und Sicherheitssysteme ihrer eigenen Einrichtungen hinausschauen und sich auch mit Arbeitsbedingungen auseinandersetzen sollen, die außerhalb ihres direkten Einflussbereichs liegen. Dies reflektiert die Zusammenarbeit mit Subunternehmen und Lieferanten. Liefer- und Einkaufsrichtlinien sollen alle Einflüsse auf jede Person adressieren, die für die Organisation Aktivitäten wahrnimmt, Produkte produziert oder Dienstleistungen erbringt.
  • Eine weitere zu erwartende Änderung wird die erweiterte Verantwortlichkeit des Top Managements sein. Gesundheit und Sicherheit sollen zentrale Punkte des gesamten Management Systems werden, was ein solides Engagement des Top Managements verlangt. Gleichzeitig wird es notwendig alle Beschäftigten in die Erreichung der OH&S Ziele einzubinden.

Außerdem wird es eine starke Forderung geben, rechtliche und regulatorische Compliance Richtlinien über alle Phasen des PDCA-Zyklus hinweg innerhalb des gesamten Managementsystems zu adressieren.

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