Das Verfahren zur Zertifizierung einer Kompetenz erfordert gemäß der ISO 17024 („Allgemeine Anforderungen an Stellen, die Personen zertifizieren“) und dem Akkreditierungsgesetz der Österreichischen Bundesregierung (AkkG – Bundesgesetz über die Akkreditierung von Prüf-, Überwachungs- und Zertifizierungsstellen) das Einhalten gewisser Rahmenbedingungen. Diese Rahmenbedingungen sind in der "Richtlinie für Ausbildungsstellen" festgehalten.

Sämtliche in dieser Richtlinie enthaltenen Bestimmungen sind für alle betroffenen Personen und Organisationen als verbindlich anzusehen und deren Anerkennung als zwingende Voraussetzung zur Zulassung als Ausbildungsstelle definiert.

·         Antrag auf Zulassung als Ausbildungsstelle
·         Richtlinie für Ausbildungsstellen
·         Richtlinie zur Verwendung von Zeichen, Logos und Zertifikaten
·         Checkliste für die Unparteilichkeit

Ohne einer Zustimmung, zur Beachtung und Einhaltung der Bestimmungen dieser Richtlinien und Checkliste ist eine Zulassung als Ausbildungsstelle bzw. die Verlängerung einer Zulassung nicht möglich.


Ablauf des Zulassungsverfahrens



  1. Beantragung der Zulassung an Frau Nina Hackl Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

    Folgende Unterlagen sind der Zertifizierungsstelle vorzulegen:
         a) Antrag auf Zulassung (vollständig ausgefüllt und firmenmässig gezeichnet)
         b) Firmenbuchauszug (akutelle Version, eventuell Vereinsregisterauszug)
         c) Lehrgangs- und Organisationsbeschreibung (Curriculum)*

    Für die Bearbeitung des Zulassungsverfahrens verrechnen wir, unabhängig vom Ergebnis, EUR 150,- zzgl. 20 % USt. pro Kompetenz. Die Rechnungslegung erfolgt nach der Antragsstellung.

    *Die Lehrgangs- und Organisationsbeschreibung (Curriculum) muss mindestens folgendes beinhalten:
         - Beschreibung der Organisation (Größe, Anzahl der MitarbeiterInnen, sowie Gründungsjahr)
         - Art der angebotenen Lehrgänge und deren Zielgruppen (Dienstleistungsportfolio)
           Wurden betreffend der beantragten Kompetenz bereits Lehrgänge durchgeführt?
           Wenn ja, seit wann, wie viele und mit wie vielen TeilnehmerInnen?
         - Beschreibung Ihres Lehrganges der beantragten Kompetenz
           (konform mit dem zugrunde liegenden Zertifizierungsprogramm der jeweiligen Kompetenz)
         - Beschreibung der Qualifikationen der für diesen Lehrgang angedachten bzw. eingesetzten
           TrainerInnen und PrüferInnen
         - Existenz etwaiger zertifizierter Qualitätsmanagementsysteme, wie z.B. ISO 9001, ISO 29990, u.a.

  2. Prüfung des Antrages und der Dokumente auf Konformität
    durch ein fachspezifisches Gremium (Steuerungsgruppe)


  3. Ergebnis der Antragstellung
    - bei negativer Rückmeldung durch die Steuerungsgruppe:
      Weiterleitung der Differenzen hinsichtlich der Konformität bzw. Plausibilität und Adaptierung
      der Einwände in das Curriculum.
    - bei positiver Rückmeldung durch die Steuerungsgruppe:
      Ausstellung der Zulassungsurkunde für die beantragte(n) Kompetenz(en).
      Die Zulassungsurkunde hat eine Gültigkeit von 3 Jahren.
      Die Ausbildungsstelle wird auf http://www.systemcert.at/zertifzierung/personenzertifizierung/ausbildungsstellen.html als zugelassene Ausbildungsstelle gelistet.

  4. Übermittlung der zur Zertifizierung notwendigen Dokumente/Formulare
    Bereitstellung der zwingend zu verwendeten Formulare durch Übermittlung der Login-Daten für den persönlichen Download-Bereich Ihrer Ausbildungsstelle.
    Cloud-Login: http://login.systemcert.at/index.php

  5. Zulassung/Berufung von PrüferInnen (je nach Zertifizierungsprogramm auch TrainerInnen)
    Jede(r) PrüferIn muss VOR der ersten Prüfung durch die von der Zertifizierungsstelle befugten Personen bzw. durch die Zertifizierungsstellung verifiziert und anschließend berufen werden. Jede(r) PrüferIn muss VOR jeder Prüfung gesondert beauftragt werden (je nach ZP auch TrainerInnen).
    Die Zertifizierungsstelle ist verpflichtet die Leistungsfähigkeit und Objektivität aller verbundenen Stellen laufend zu überwachen, um die Gültigkeit und Wertigkeit des Zertifizierungsverfahrens zu gewährleisten.

  6. Monitoring von Ausbilungsstellen
    Alle zugelassenen Ausbildungsstellen sind in einen Monitoringprozess involviert. Dieses Monitoring erstreckt sich über die 3jährige Gültigkeit des Zulassung und ist Voraussetzung für eine Verlängerung dieser.

    Das Monitoring umfasst nachfolgende Punkte:
    a) Vor-Ort-Begutachtung
    b) Bewertung der eingereichten Unterlagen durch SystemCERT
    c) Evaluierung durch die PrüfungskanditatInnen

    Der Aufwand für diesen Prozess wird den Ausbildungsstellen zum Selbstkostenpreis der Zertifzierungsstelle verrechnet. Jeweils am Beginn der Zulassung werden EUR 450,- zzgl. 20 % USt. einmalig für 3 Jahre pro Organisation in Rechnung gestellt.

Ansprechpartner

PORTR017SW
Nina Hackl   

+43 (0)3842/48476-18
n.hackl@systemcert.at
 
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